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Hinweis zum Betrieb des Planetariums während der Corona-Pandemie:

Planetarium und Sternwarte sind bis auf Weiteres geschlossen!

Gemäß den aktuellen Coronavorschriften werden alle öffentlichen Veranstaltungen abgesagt. Eintrittskarten werden automatisch zurückerstattet.
Auf die Rückerstattung von evtl. angefallenen Verkaufsgebühren haben wir keinen Einfluß
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Außerordentlich seltenes Himmelsereignis online aus dem Planetarium Ursensollen

Was sind das eigentlich für zwei helle Sterne da am Horizont? Sind die schon immer da? Im Prinzip ja aber nicht so nah beieinander und nicht an dieser Stelle über dem südlichen Horizont. Es handelt sich nämlich nicht um Sterne sondern um die beiden größten Planeten unseres Sonnensystems, Jupiter und Saturn. Am Abend des 21. Dezembers kommen sich die beiden Himmelskörper mit weniger als ein Zehntel Grad scheinbarem Abstand so nah wie seit dem Jahr 1623 nicht mehr. Es findet eine sogenannte Große Konjunktion statt. Waren solche Ereignisse in früherer Zeit von allerlei Mythen und schauerlichen Vorhersagen umrankt, wissen wir heute, dass es sich um reine Himmelsmechanik handelt, welche die Fachleute vom Planetarium Ursensollen zu erklären wissen. Coronabedingt soll das voraussichtlich mit Hilfe von Videopodcasts aus dem Planetarium und - bei entsprechender Witterung - vom großen Teleskop der Sternwarte im Internet geschehen. Die Sternfreunde Amberg-Ursensollen (ehemals Förderverein Volkssternwarte Amberg-Ursensollen) empfehlen allen Astronomiebegeisterten einen guten Feldstecher: Damit kann jeder schon jetzt von zuhause aus in klaren Nächten beobachten, wie sich die beiden Planeten jeden Tag ein Stückchen näher kommen. Große Konjunktionen finden zwar etwa alle 20 Jahre statt aber eine ähnlich nahe Begegnung ergibt sich erst wieder in 60 Jahren.


Darstellung: DigitalSky Dark Matter von Sky-Skan 


Astrofoto des Monats


The Great Wall

Dieses Bild von unserem Mitglied Stefanie Hüttner zeigt einen Teilbereich des Nordamerikanebels (NGC 7000), genannt "The Great Wall" (die große Mauer).

Der Nordamerika Nebel gehört zu den größten Emissionsnebeln (H-II-Gebiete) am nördlichen Sternhimmel und befindet sich im Sternbild Schwan.
Die Entfernung beträgt ca. 2500 Lichtjahre.
Die Materie des Nebels (hauptsächlich Wasserstoff) wird durch benachbarte junge heiße Sterne vorwiegend im roten Licht des ionisierten Wasserstoffes zum Leuchten angeregt.
Im Gebiet von „Mexiko“ innerhalb des Nordamerikanebels lässt sich ein langgestrecktes Dunkelwolkengebiet erkennen, welches an eine große Mauer erinnert,
weshalb es auch unter der Bezeichnung „Great Wall“ bekannt ist.



Bild: Stefanie Hüttner

Kamera: Canon EOS 600Da (astromodifiziert)
Belichtungsdaten: 89x60s + 39x40s bei ISO 800, verteilt auf 2 Nächte (Gesamtbelichtungszeit 2h)
Optik: Sigma Contemporary 150-600 bei 600mm und f/6.3
Montierung: Skywatcher EQ6
Aufnahmeort: Sternwarte Ursensollen

 




 

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