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„Die Grenze ist überschritten“: Eine Million Satelliten und Spiegel im Weltraum stellen eine ernsthafte Bedrohung für den Nachthimmel dar.

Satelliten während einer Stunde über der nördlichen Atacamawüste in Chile (Herkunftsnachweis: F. Kamphues, ESO/M. Kornmesser)
Eine neue Studie der Europäischen Südsternwarte (ESO) kommt zu dem Ergebnis, dass aktuelle Pläne zur Platzierung von über 1,7 Millionen Satelliten im Erdorbit – darunter extrem lichtstarke Objekte – „verheerende Folgen für die Astronomie“ hätten. Um die Beobachtung des Nachthimmels mit modernen Teleskopen dauerhaft zu sichern, sollte die Anzahl der Satelliten in der Erdumlaufbahn laut der Studie 100.000 schwach leuchtende Objekte, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind, nicht überschreiten. Die Untersuchung beziffert erstmals das genaue Ausmaß, in dem große und helle Satellitenkonstellationen astronomische Beobachtungen durch eine Aufhellung des Nachthimmels beeinträchtigen. Dieselben Satellitennetzwerke haben bereits zuvor Besorgnis hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt hervorgerufen.
Seit 2019 ist die Zahl der Satelliten in der Erdumlaufbahn rasant auf heute über 14.000 angestiegen – maßgeblich vorangetrieben durch die Starlink-Telekommunikationssatelliten von SpaceX. Gleichzeitig haben die geplanten Satellitenprojekte sowohl quantitativ als auch hinsichtlich ihrer potenziellen Beeinträchtigungen drastisch zugenommen. „Bislang konnten wir die Situation bewältigen, aber es wird immer kritischer“....
Den kompletten Artikel finden Sie unter:www.eso.org/public/germany/news/eso2607
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Wegen der nicht optimalen Beobachtungsposition (tief stehende Sonne) findet zur partiellen Sonnenfinsternis am 12.8.26 kein öffentlicher Beobachtungevent auf der Sternwarte statt.
Wir empfehlen einen erhöhten Ort mit tiefem Westhorizont zur Beobachtung und das Tragen eines geeigneten Augenschutzes (SoFi-Brillen).
Alternativ verweisen wir auf unsere Nachbarsternwarte Dieterskirchen.
Da die Finsternis erst kurz vor Sonnenuntergang ihren Höhepunkt erreicht, bietet Dieterskirchen dazu (bei klarem Wetter) eine öffentliche Beobachtungsveranstaltung auf einer Wiese mit bester Horizontsicht südlich von Wagnern (3km von Dieterkirchen entfernt) an.
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Asteroiden 3D - Die große Herausforderung
So unglaublich es klingt, aber der Einschlag eines größeren Himmelskörpers aus dem Weltall ist die einzige spontane Naturkatastrophe, welche sich verhindern lässt. In jüngster Zeit haben weltweit führende Raumfahrtagenturen unbemannte Missionen zu Asteroiden geschickt. Dabei werden sogar Proben von der Oberfläche eingesammelt und zur Erde zurückgebracht. Diese Expeditionen revolutionieren gerade unser Verständnis dieser geheimnisvollen Himmelskörper und können für das Überleben der Menschheit von entscheidender Bedeutung sein. Denn was einst wie Science-Fiction klang, ist heute Realität: Um eine katastrophale Kollision mit der Erde zu verhindern, lernen wir gerade, wie man Asteroiden von ihrem Kurs abbringen kann!
Inklusive: "Sterne über der Oberpfalz": Moderierte Führung durch den Weltraum und den aktuellen Sternenhimmel
Premiere am 10.7. 21:00 Uhr
Tickets: https://www.planetarium-ursensollen.de/programm/
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Unsere Redaktion, namentlich Georg Birner, war wieder fleissig und hat uns wieder eine neue Ausgabe mit Einblicken in unser Vereinsleben beschert.
Die PDF-Ausgabe wird durch "Klick" auf das Bild geöffnet.
Weitere Ausgaben des Planetenguckers sind in unserem Archiv verfügbar.
Viel Freude beim Lesen wünschen die Sternfreunde Amberg-Ursensollen!

