Neu ab 2024:
Sonderterminvereinbarungen für Schulklassen sind künftig jeden Mittwoch 9:00-10:30 Uhr oder/und 10:30-12:00 Uhr möglich.
Sondervorführungen für Gruppen und Vereine (max. 30 Personen) sind nur donnerstags 19:00 - 20:30 Uhr und freitags 17:00 - 18:30 Uhr möglich.
Weitere Infos unter: https://www.planetarium-ursensollen.de/besucher/bildungsangebote/ und https://www.planetarium-ursensollen.de/besucher/allgemein/.

Bitte beachten Sie auch unser Download der PDF-DateiMerkblatt für Sondertermine,
sowie die FAQs auf unserer Planetariumswebseite!

astronews.com - Aktuelle Meldungen

  • Der Sternhimmel im März 2024: Beginnender Frühling auch am Himmel
    Es wird langsam Frühling und die Tage werden merklich länger: Am 20. März ist dann Tag- und Nachtgleiche, der Frühling beginnt. Das lässt sich auch am Sternhimmel erkennen, wo etwa mit dem Sternbild Löwe die typischen Sternbilder dieser Jahreszeit zu erkennen sind. Am Abend leuchtet im Westen noch hell der Jupiter. (1. März 2024)
  • 4MOST: Erste Komponenten des neuen VISTA-Spektrographen auf dem Weg nach Chile
    Teleskope sind nichts ohne die Instrumente, mit deren Hilfe das empfangene Licht ausgewertet werden kann. In Potsdam wurde in den letzten Jahren mit 4MOST ein leistungsfähiger Spektrograph entwickelt, der gleichzeitig Spektren von etwa 2400 Objekten erfassen können soll. Mit dem Cable Wrap System hat heute das größte Teilsystem von 4MOST seine Reise nach Chile angetreten. (29. Februar 2024)
  • LIFE: Erde als lebensfreundlicher Planeten identifiziert
    Forschende aus Zürich haben nachgewiesen, dass auf der Erde Leben möglich ist. Diese zunächst wenig überraschende Erkenntnis war Teil eines Experiments zur Vorbereitung der Weltraummission LIFE: Das Team betrachtete nämlich die Erde wie einen Exoplaneten und nutzte genau die Verfahren, die auch LIFE zur Analyse ferner Welten einsetzen soll. (28. Februar 2024)
  • CanSat: Dosensatelliten von neun Schulteams vor dem Start
    Im Rahmen des zehnten deutschen CanSat-Wettbewerbs werden Mitte März neun Schulteams ihre selbstentwickelten Satelliten mithilfe einer kleinen Rakete auf rund einen Kilometer Höhe bringen, um dort Messungen durchzuführen. Erstmals wird für einige der Satellitenwinzlinge die Mission nach der Landung noch nicht zu Ende sein. Auch im nächsten Schuljahr soll es wieder einen CanSat-Wettbewerb geben. (27. Februar 2024)
  • VLTI: Planetenbildende Scheibe mit drei Ringen und Eisenkörnern
    Mithilfe des Very Large Telescope Interferometer wurde im Zentralbereich einer planetenbildenden Scheibe eines jungen Sterns eine Struktur mit drei Ringen entdeckt - möglicherweise bilden sich hier gerade zwei Planeten. Zudem fanden sich Hinweise auf feste Eisenkörner im Staub, so dass es spannende Ähnlichkeiten zum jungen Sonnensystem gibt. (26. Februar 2024)
  • Forschung: Deutsches Zentrum für Astrophysik bezieht Interimsstandort in Görlitz
    Im Deutschen Zentrum für Astrophysik in Görlitz und Bautzen sollen einmal über tausend Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten und von dem Zentrum zudem ein wirtschaftlicher Impuls für die gesamte Region ausgehen. In dieser Woche wurde nun offiziell der Interimsstandort des Zentrums im historischen Postgebäude in Görlitz eröffnet. (23. Februar 2024)
  • Radioastronomie: Aus MeerKAT wird MeerKAT+
    MeerKAT, das mit 64 Schüsseln größte Radioteleskop der südlichen Hemisphäre und eines von zwei SKA-Vorläuferinstrumenten in Südafrika, wird derzeit zu MeerKAT+ ausgebaut. Jetzt wurde die erste MeerKAT+-Antenne in der südafrikanischen Karoo-Halbwüste feierlich übergeben. Für die Beteiligten war die Zeremonie ein wichtiger Schritt für die Radioastronomie. (22. Februar 2024)
  • Gaia: Neues über die Radcliffe-Welle der Milchstraße
    Erst vor wenigen Jahren wurde in nur 500 Lichtjahre Entfernung eine riesige, wellenförmige, zusammenhängende Kette aus Gaswolken entdeckt, die entlang eines Spiralarms unserer Galaxie Sternhaufen bildet – die sogenannte Radcliffe-Welle. Neue Auswertungen liefern nun neue Daten zu dieser Struktur und zeigen, dass es in unserer Nachbarschaft offenbar keine größeren Mengen an Dunkler Materie gibt. (21. Februar 2024)
  • Very Large Telescope: Lange übersehener Quasar mit Rekordwerten
    Mithilfe des Very Large Telescope der ESO wurde nun ein heller Quasar untersucht, der offenbar nicht nur der hellste seiner Art ist, sondern sogar das leuchtstärkste Objekt, das jemals beobachtet wurde. Gleichzeitig handelt es sich vermutlich um das am schnellsten wachsende Schwarze Loch. Trotz dieser Rekordwerte war der Quasar lange Zeit übersehen worden. (20. Februar 2024)
  • MASS-PEX: Projekt entwickelt 3D-Drucktechnologie für den Weltraum
    Durch die Herstellung wichtiger Bauteile direkt im Weltraum könnte sich manches Transportproblem lösen und die Raumfahrt kostengünstiger gestalten lassen. Eine wichtige Rolle dürfte dabei der 3D-Druck spielen: Im Rahmen eines neuen Projekts soll diese Technologie nun zur Marktreife entwickelt werden und ein System zum Druck von Strukturen aus Photopolymeren im Weltraum entstehen. (19. Februar 2024)
  • Relativitätstheorie: Neue Lösung erlaubt ineinander verschachtelte Gravasterne
    Würde es Gravasterne tatsächlich geben, sähen sie für einen weit entfernten Beobachter ähnlich aus wie Schwarze Löcher. Zwei theoretische Physiker haben jetzt eine neue Lösung der Allgemeinen Relativitätstheorie Albert Einsteins gefunden, der zufolge Gravasterne aufgebaut sein könnten wie eine russische Matrjoschka-Puppe: Im Inneren eines Gravasterns befände sich sein weiterer Gravastern. (16. Februar 2024)
  • Simulation: Der Antrieb für Neutronensternverschmelzungen
    Die Verschmelzung und Kollision von Neutronensternen verursacht gewaltige Kilonova-Explosionen und Gammastrahlenblitze. Schon lange wird vermutet, dass ein ausgedehntes und extrem starkes Magnetfeld der Motor für diese hochenergetischen Phänomene ist. Neue, detaillierte Computersimulationen konnten nun den zugrunde liegenden Mechanismus aufklären. (15. Februar 2024)
  • eROSITA: Messungen des Materiegehalts des Universums bestätigen Standardmodell
    Das deutsche eROSITA-Konsortium hat jetzt präzise Messungen des gesamten Materiegehalts des Universums und seiner Verklumpung vorgestellt. Diese basieren auf einer Analyse, wie sich Galaxienhaufen im Laufe der Zeit entwickeln haben. Die Ergebnisse bestätigen das kosmologische Standardmodell. Zudem wurde ein umfassender Katalog von Galaxienhaufen und Superhaufen vorgestellt. (14. Februar 2024)
  • Event Horizon Telescope: Der magnetische Startpunkt des Jets von Perseus A
    Mit dem Event-Horizon-Teleskop ist es gelungen, den Startpunkt eines sich entwickelnden Plasmajets mit ultrahoher Winkelauflösung zu untersuchen. Beobachtet wurden magnetische Strukturen im Zentralbereich der Radiogalaxie Perseus A, in dem sich eines der nächstgelegenen aktiven supermassereichen Schwarzen Löcher in unserer kosmischen Nachbarschaft befindet. (13. Februar 2024)
  • Extrasolare Planeten: Wanderung von Sub-Neptunen könnte Exoplaneten-Lücke erklären
    Die ominöse Lücke in der Größenverteilung von Exoplaneten bei etwa zwei Erdradien könnte sich durch die Wanderung von eisigen, sogenannten Sub-Neptunen in die Innenbereiche ihrer Planetensysteme und den Verlust der Gashülle von kleineren Gesteinsplaneten erklären. Das ergaben jetzt neue, detailliertere Computersimulationen. (12. Februar 2024)
  • GRAVITY: Masse eines Schwarzen Lochs im jungen Universum bestimmt
    Durch Kombination aller vier Teleskopeinheiten des Very Large Telescope konnte nun die Masse eines Schwarzen Lochs in einer Galaxie bestimmt werden, die wir in einer Zeit sehen, als das Universum nur zwei Milliarden Jahre alt war. Mit nur 300 Millionen Sonnenmassen ist das Schwarze Loch im Vergleich zur Masse seiner Wirtsgalaxie überraschend klein. (9. Februar 2024)

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