Leben könnte im Universum viel seltener anzutreffen sein als gehofft - zumindest wenn es sich um Leben handelt, das auf den gleichen Grundbausteinen wie das Leben auf der Erde basiert. Eine neue Studie zeigte nämlich jetzt, dass die chemischen Voraussetzungen für solches Leben nur auf wenigen Planeten anzutreffen sind und die Erde offenbar eine Art chemischer Glücksfall ist. (12. Februar 2026)
Morgen soll von Kourou in Französisch-Guyana aus erstmals eine europäische Trägerrakete Ariane 6 mit vier Feststoffboostern starten. Sie kann damit rund 20 Tonnen Ladung ins All befördern - ungefähr doppelt so viel wie die Version mit zwei Boostern. Für Europa ist die die Ariane 6 ein wichtiger Baustein für einen unabhängigen Zugang zum Weltraum. (11. Februar 2026)
Mit dem Einstein-Teleskop soll in Europa ein Gravitationswellen-Observatorium der nächsten Generation entstehen. Wichtige Schlüsseltechnologien dafür werden an der Forschungs- und Entwicklungseinrichtung ETpathfinder in Maastricht auf Herz und Nieren getestet. Dazu gehört auch eine neuartige Laserquelle aus Hannover. Diese wurde jetzt erstmals in den Gesamtsystem integriert. (10. Februar 2026)
Wie würden sich die knappen Ressourcen, die auf dem Mars zur Verfügung stehen, optimal nutzen lassen und welche Rolle spielen dabei die extremen Umweltbedingungen auf dem Roten Planeten? Mit diesen Fragen befasst sich der neue Exzellenzclusters "Die Marsperspektive". Im Rahmen einer Expedition sucht ein Team aus Bremen nach Antworten in der chilenischen Atacamawüste. (9. Februar 2026)
Kosmische Strahlung besteht aus energiereichen Partikeln und dürften aus den extremsten Umgebungen im Universum stammen. Ihre Untersuchung ist für die Forschung also äußerst interessant. 2021 wurde mit dem Amaterasu-Teilchen ein besonderes energiereiches Teilchen registriert. Über seinen Ursprung haben sich zwei Wissenschaftlerinnen nun Gedanken gemacht. (6. Februar 2026)
Am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen wird in den kommenden Jahren das Human Exploration Control Center entstehen, von dem aus künftig astronautische und robotische Missionen zu Mond und Mars überwacht werden sollen. Dazu wird das bestehende Kontrollzentrum ausgebaut und ein neues Gebäude errichtet. Bayern fördert den Bau mit 58 Millionen Euro. (5. Februar 2026)
Dunkelwolken erscheinen auf den ersten Blick wie ein Loch im All. Doch sie sind alles andere als das: Im Inneren dieser dichten Ansammlungen aus Gas und Staub entstehen neue Sterne. Nun konnte mithilfe des Weltraumteleskops James Webb erstmals gemessen werden, wie kosmische Strahlung diese Molekülwolken beeinflusst. (4. Februar 2026)
Mithilfe eines hybriden Ansatzes wollen Forschende im Rahmen des EU-Projekts HALLOA ein robustes Lasersystem für die Überwachung von Treibhausgasen aus dem Weltraum entwickeln. Ziel des Projekts ist es, präzise Daten für ein besseres Klimaverständnis zu liefern und gleichzeitig Europas technologische Eigenständigkeit zu stärken. (3. Februar 2026)
Um die Beobachtungen ferner extrasolarer Planeten und deren Atmosphären auszuwerten, bedarf es möglichst exakter theoretischer Modelle der Atmosphären. Bislang musste man sich hier mit vereinfachten Modellen begnügen, was die Analyse von Beobachtungen ungenau machte. Nun hat ein Physiker ein neue Theorie vorgestellt, die exaktere Auswertungen ermöglichen soll. (2. Februar 2026)
Planetenfreunde kommen im Februar auf ihre Kosten: Mit Merkur, Saturn und Venus sind drei Planeten am westlichen Abendhimmel zu sehen. Hinzu gesellt sich noch der helle Gasriese Jupiter im Südosten. Außerdem laden die Konstellationen des Winters zu einer Entdeckungsreise ein. Mit dem Sternbild Löwen macht sich im Osten schon ein Frühlingsbote bemerkbar. (1. Februar 2026)
Ein Team der LIGO-Virgo-KAGRA-Kollaboration hat einige der bislang präzisesten Tests von Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie durchgeführt. Bei allen Tests mithilfe eines außerordentlich klaren Gravitationswellensignals aus dem Januar 2025 stimmten die Beobachtungen mit den Vorhersagen der Theorie überein. Das Signal stammt von der Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher. (30. Januar 2026)
Die einzigartige Dunkelheit des Himmels über dem Paranal-Observatorium in Chile ist gerettet: Nach massiven Protesten der internationalen Astronomie-Community hat das US-amerikanische Unternehmen AES Andes seine Pläne für ein großes Industrie-Projekt in der Nähe des Observatoriums aufgegeben. Astronomen zeigten sich erleichtert. (29. Januar 2026)
Mithilfe von Daten des Event Horizon Telescope von Messier 87 gelangen nun neue Einblicke in die unmittelbare Umgebung des zentralen supermassereichen Schwarzen Lochs der Galaxie. Von besonderem Interesse war dabei der bislang unbekannte Ursprungsort des gewaltigen kosmischen Jets. Detaillierte Modellrechnungen weisen auf den wahrscheinlichsten Ort. (28. Januar 2026)
Auf der Europäischen Weltraumkonferenz in Brüssel wurden jetzt die ersten beiden Bilder des Satelliten Meteosat Third Generation-Sounder vorgestellt. Sie machen bereits das Potenzial der Mission deutlich, deren Daten zu Temperatur und Luftfeuchtigkeit in der Atmosphäre zu genaueren Wettervorhersagen für Europa und Nordafrika beitragen sollen. (27. Januar 2026)
Zum ersten Mal wurde ein komplexes, ringförmiges Molekül mit 13 Atomen im interstellaren Raum entdeckt, basierend auf Laboruntersuchungen. Die Entdeckung verbindet einfache Chemie im All mit den komplexen organischen Bausteinen, die in Kometen und Meteoriten gefunden wurden. Dies könnte ein entscheidender Schritt hin zur Erklärung der kosmischen Ursprünge der Chemie des Lebens sein. (26. Januar 2026)
Der Kleinsatellit BIROS des DLR ist gestern in die Erdatmosphäre eingetreten und vollständig verglüht. BIROS hatte seit 2016 verschiedenste Brandherde und Vulkanausbrüche mittels eines hochsensiblen Infrarotkamerasystems erfasst. Die Erfahrungen aus der Mission liefern wichtige Erkenntnisse für zukünftige Kleinsatellitenmissionen. (23. Januar 2026)
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